Urteile

Dieselfuchs schlägt VW vor LG Osnabrück!

Ein weiteres Urteil für den Dieselfahrer!

Das LG Osnabrück hat Ende des Jahres 2017 erneut verbraucherfreundlich geurteilt und damit  der Klägerin, vertreten durch unsere Kanzlei HMS.Barthelmeß Görzel, einen Anspruch auf Schadensersatz wegen Täuschung gegen VW, abzüglich der gefahrenen Kilometer zugesprochen.

 

Das Gericht geht in seiner Entscheidung davon aus, dass ein Käufer in Kenntnis der Manipulation und der damit verbundenen Risiken für den Fortbestand der Betriebserlaubnis diesen Kaufvertrag nicht geschlossen hätte. Damit verweist es auf ein vorherig ergangenes verbraucherfreundliches Urteil des LG Osnabrück (LG Osnabrück 5 0 1198/16).

Hier geht es zum Urteil:  Az 12 O 1644/17   Urteil LG Osnabrück VW

Widerruf eines Autokreditvertrags Urteile

Dieselfuchs gewinnt vor Landgericht Köln – Skoda

HMS-Barthelmeß Görzel Rechtsanwälte hat vor dem Landgericht Köln einen Skoda-Käufer (Modell 2.0. TDI) vertreten. VW wird zur Zahlung von 11.529,40 € gegen Rücknahme des Skodas verurteilt.

Hier das Urteil: LG Köln 24 O 192-17 vom 07.12.2017

Das Landgericht hat geurteilt, dass der Käufer einen Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises abzüglich des Nutzungsersatzes Zug-um-Zug gegen die Rückgabe des Autos hat. Die 24. Zivilkammer begründete das Urteil damit, dass VW dem Käufer in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich einen Schaden zugefügt hat. VW wusste, dass die eingesetzte Software zu einem erhöhten Schadstoffausstoß führte.

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SKODA DIESEL – VW muss 17.000 € Schadensersatz zahlen

Landgericht Stendal verurteil VW zur Schadensersatzahlung.

Der Klägerin wurde ein Skoda mit einer manipulierten Software verkauft. Nach Ansicht des Landgerichts Stendal hatte VW sittenwidrig gehandelt. Die Klägerin hatte dem Gericht erklärt, dass sie den PKW nicht gekauft hätte, wenn Sie von der Software-Manipulation gewusst hätte.

Die Käuferin hatte vor Klageerhebung den von VW empfohlenen Software-Update vornehmen lassen. Der Software-Update hatte zu einem höheren Kraftstoffverbrauch geführt. Das wollte sich die Käuferin nicht gefallen lassen und klagte erfolgreich. Der VW-Konzern muss 17.000 € Schadensersatz zahlen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig:

Quelle: mdr

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Diesel: Wir starten bundesweite Kampagne

Köln: Bundesweite Kampagne der Kölner Kanzlei HMS.Barthelmeß Görzel Rechtsanwälte

Die renommierte Kanzlei hat am heutigen 6. März eine bundesweite Kampagne zum Abgasskandal gestartet. Auf mehreren hundert digitalen Werbetafeln erscheint ab sofort die neue Kampagne dieselfuchs.de.

Nachdem ein Bundesgericht Dieselfahrverbote für zulässig erachtet hat, ist die Verunsicherung bei Dieselfahrern groß.

Die Kölner Kanzlei vertritt bereits mehrer hundert Dieselbesitzer. Deutschlandweit hat sie bereits mehrere Urteile gegen Volkswagen und Händler erstritten.

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VW-Vertragshändler nimmt Berufung zurück

Schon im Dezember 2017 hatte das OLG Köln mit einem Hinweisbeschluss einer etwaigen Berufung des Händlers wenige Chancen eingeräumt, weshalb der beklagte Vertragshändler seine Berufung nun zurücknahm. Damit gilt das Verfahren seit Mittwoch durch das OLG Köln als rechtskräftig zugunsten der vom VW-Abgasskandal betroffenen Autokäuferin abgeschlossen.

Im Juni 2015 hatte die Klägerin einen vom Abgasskandal betroffenen VW Beetle mit Dieselmotor zum Preis von  14.990 Euro bar erworben. Eingebaut war ein Motor der Baureihe EA 189, welcher über eine spezielle Steuerungssoftware verfügte, die auf dem Prüfstand einen anderen Betriebsmodus verwendete. Die Emissionswerte wichen deutlich von den im Straßenverkehr gemessenen ab.

Zunächst hatte die Klägerin nachdem sie von dem Mangel erfahren hatte dem Händler eine Frist zur Beseitigung des Mangels gesetzt. Da eine Rückmeldung seitens des Beklagten ausblieb, hatte die Käuferin den Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt und später Klage erhoben.

Das Landgericht Aachen hatte der Betroffenen in erster Instanz bereits einen Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises abzüglich der gezogenen Nutzungen(gefahrene Kilometer) zugesprochen. Zudem sollte das Autohaus einen Betrag für das durch die Klägerin eingebaute werterhöhende Navi in das Fahrzeug zahlen. Mit Urteil vom 14.02.18 bestätigte sich nun die erstinstanzliche Rechtsauffassung.

Quelle: OLG Köln, Beschluss vom 14.02.18, Az 18 U 112/17

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BamS: Mercedes hat spezielle Software zur Schadstoffregulierung eingebaut!